Stickstoffeigenerzeugung bei der KNOLL Maschinenbau GmbH
Branche: Hersteller von Förderanlagen, Filteranlagen und Pumpen für die Metallbearbeitung
Das Unternehmen
Die KNOLL Maschinenbau GmbH mit Sitz in Bad Saulgau ist ein führender Anbieter von Förderanlagen, Filteranlagen und Pumpen für die Metallbearbeitung. Die Produkte transportieren und trennen Späne sowie Kühlschmierstoffe. Darüber hinaus bietet KNOLL im Geschäftsbereich Automatisierung Lösungen für Montage- und Logistikprozesse, darunter stationäre Transportsysteme, Handhabungs- und Transportroboter.
Projektbeschreibung
KNOLL bezog bisher wöchentlich große Mengen Stickstoff per Tanklaster. Die Abhängigkeit von Lieferanten, steigende Kosten und mögliche Engpässe führten dazu, dass KNOLL eine Alternative suchte. Ziel war der Umstieg von externer Lieferung auf selbst erzeugten Stickstoff. Gemeinsam mit den „AirXperten“ von Mader wurde eine vollintegrierte Stickstoff-Erzeugungsanlage realisiert, die von der 1,4-MW-PVAnlage gespeist wird und die vier Laserschneidanlagen zuverlässig mit hochreinem Stickstoff versorgt.
Ziele
- Unabhängigkeit von Lieferanten und Tankwagenlogistik
- Senkung von Kosten und Vermeidung von CO₂-Emissionen
- Sicherstellung einer konstanten Stickstoffreinheit (Klasse 6.0) für Laserprozesse
- Flexible Produktion ohne Lieferengpässe
- Zukünftige Integration in das Energiemanagement, um PV-Strom optimal zu nutzen
- Aufbau einer langfristig autarken Lösung
Ergebnis
- Volle Unabhängigkeit von externen Stickstofflieferungen
- Stabile Versorgung mit hochreinem Stickstoff (6.0, 99,9999 %)
- Kostenvorteile, da keine Transportkosten und Lieferengpässe mehr auftreten
- CO₂-Reduktion, da keine LKW-Anlieferungen mehr notwendig sind
- Erhöhte Transparenz durch Monitoring von Reinheit, Verbrauch und Energieeinsatz
- Sicherheit durch Redundanz: zwei Hochdruckverdichter sichern mindestens 50 % Versorgung im Störfall
Zahlen, Daten Fakten
- 100 Nm³/h Erzeugungskapazität
- 30 bar konstanter Druck für Laseranlagen
- Stickstoffreinheit Klasse 6.0 (99,9999 %)
- Kompaktes Skid-System
- Speicherverbund mit 20 Stickstoffbündeln à 300 bar
- Verbrauchserfassung: Echtzeit-Monitoring sorgt für präzise Planbarkeit
- Zukunftsvision: Nutzung der Stickstoffbündel als PV-„Energiespeicher“
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