18.10.2013

Mader und Jutta Speidel bei Burgthanner Dialogen"Wege zu mehr Glaubwürdigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft" zeigten die diesjährigen Referenten der "Burgthanner Dialoge" auf. Erstmals auf dem Podium mit dabei: Werner Landhäußer, geschäftführender Gesellschafter von Mader, und Stefanie Kästle, zuständig für Qualitätsmanagement, Umwelt und Controlling.
 

Die Burgthanner Dialoge, haben sich zum Ziel gesetzt, komplexe und allgemeine gesellschaftspolitische Themen auf Augenhöhe einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Auch ist die Dialogreihe, die im Nürnberger Land stattfindet, ein Gegenpol zu den großen Veranstaltungen in Hotelketten und Kongresszentren. Sie steht für Inhalt, Ehrlichkeit und Bodenständigkeit.
 

Als Ehrengast berichtete die bekannte Schauspielerin Jutta Speidel, von ihrem individuellen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft: Sie gründete 1997 nach persönlichen Erlebnissen während eines Drehs in einer Münchner Pension den gemeinnützigen Verein HORIZONT e.V. Er finanziert sich ausschließlich durch Spenden und unterstützt Kinder und Mütter, die in soziale Not geraten und obdachlos geworden sind.
 

Als zwei von 79 ausgewählten "Gesichtern der Nachhaltigkeit" des gleichnamigen Buches und der Website, gaben Stefanie Kästle und Werner Landhäußer den Zuhörern in ihrem Beitrag einen Einblick wie nachhaltiges Wirtschaften sich für mittelständische Unternehmen langfristig auszahlen kann und beschrieben den Prozess der Markenentwicklung im Unternehmen.
 

Ihr Fazit: „Um den Weg des Wandels zu gehen, kommt es darauf an, dass das Unternehmen zuerst seine Identität klärt, sich ihrer bewusst wird, sich dann über gemeinsame Werte verständigt und die Markenbildung darauf aufbaut. Wer nur auf die äußere Form und Missionsfloskeln setzt, kann keinen Markenkern entwickeln, der das Herzstück eines Unternehmens ist.
 

Sie zeigten, dass Nachhaltigkeit zu einem wichtigen Standortvorteil für Unternehmen und Kommunen werden kann. Sie schafft neue Arbeitsfelder, stärkt die Innovationskraft einer Region, bietet einen attraktiven Investitionsraum für Unternehmen und steigert zudem die Lebensqualität. Dabei ist es wie bei den Burgthanner Dialogen wichtig, dass auch ein überregionaler Austausch zwischen allen beteiligten Akteuren stattfindet. So verschaffte sich auch Angelika Goldak, Wirtschaftsförderin in der Stadtverwaltung Leinfelden-Echterdingen und offizielle Vertreterin der Stadt, einen Einblick. Sie war in Burgthann gern zu Gast und betonte, dass sie sehr stolz darauf sei, dass ein Unternehmen ihrer Region auch außerhalb der eigenen Landesgrenzen eine solche Anerkennung findet.

 

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