So funktioniert ein Sicherheitsventil

Wird ein voreingestellter Ansprechdruck erreicht, beginnt das Sicherheitsventil zu öffnen und erreicht bei 10%-iger Überschreitung seine volle Abblaseleistung. Hat sich der Druck auf Normalniveau reguliert, schließt das Ventil wieder.

Druckluft wird in der Regel durch frei abblasende Ventile gesichert. Bei gefährlichen Medien, z. B. Dampf, werden Ecksicherheitsventile verwendet bei denen das abströmende Medium über Rohrleitungen ins Freie oder in Auffangbehälter geleitet wird.

Sicherheitsventile mit und ohne CE-Zulassung

Ein Sicherheitsventil mit CE-Zulassung hat einen fest eingestellten, nicht veränderbaren Ansprechdruck. Alle Bauteile wurden von offizieller Stelle auf Sicherheit geprüft. Bei Maschinen und Anlagen, die einer einmaligen oder regelmäßigen Prüfpflicht (z. B. TÜV) unterliegen, dürfen ausschließlich CE-zugelassene Sicherheitsventile eingesetzt werden.

Bei einem Sicherheitsventil ohne CE-Zulassung kann der Ansprechdruck individuell eingestellt und bei Bedarf verändert werden. Sie können für Testreihen oder in Bereichen ohne Gefahr von Personenschäden eingesetzt werden. Für Anlagen mit Prüfpflicht sind sie nicht zulässig.

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